Dienstag, 29. Juli 2014

mobile Lackierkabine - smartrepair style

bevor es am Fahrrad weiter geht, habe ich mir gedacht, euch auch mal ein paar Fotos von der Lackierkabine zu zeigen. den Bau habe ich dokumentiert. angefangen habe ich ja schon im Jahre 2012, genau vor 2 Jahren... jetzt gibt's endlich weitere Bilder...

Lackierkabine - die Absaugung, Lüfter
Lackierkabine - die Absaugung, Lüftersteuerung

Fräszirkel

ausgefräster Ring aus OSB Rest

mit kleinen Stiften wurden die Ringe fixiert...

...so können sie trocknen

oben bekamen sie noch einen Radius

10m Aluflexrohr

mit der Oberfräse und dem Fräszirkel habe ich Ringe hergestellt, zusammen geleimt ergeben sie einen Flansch, wo zwei Flexrohre aufgesteckt werden können. hier durch kann die Luft aus der Kabine nach draußen entweichen.

nun soll ja die Lackierkabine mit staubfreier Luft versorgt werden, dazu verwende ich drei Kühlerlüfter aus einem Micra. diese Filtereinheiten wollte ich eigentlich mobil belassen, aber an der Decke stören sie auch niemanden, daher habe ich sie einfach verschraubt:

versenkte Mutter M3

Schlitz - Senckkopfschraube M3

Montagewinkel aus DM Zeiten

die montierten Filtereinheiten

nun muss der Raum noch abtrennbar sein, dafür habe ich Abdeckfolien verwendet:

weiße Abdeckplane

erste Anprobe

die Planen habe ich mit dem Drucklufttacker und passend gefrästen Leisten schnell angeschossen. der große Eckenradius an den Leisten soll ein Knicken der Planen verhindern und auch das Aufrollen erleichtern.

aufgespannte Oberfräse, nicht zum nachahmen!







die Folien halten mit starken Gummis, zusammengerollt, an der Decke, so muss man zum Aufbau nur noch die Folien abrollen und zusammen kleben, dann noch die Flexrohre zum Fenster raus hängen und es kann los gehen...

hier noch ein paar weitere Detailbilder:







damit ist das Kapitel Lackierkabine auch zu Ende...

Donnerstag, 24. Juli 2014

DJ Tommy's Radel Teil 3

so nun will ich aber mal weiter vom Radel berichten... sonst sammlen sich hier die Bilder.

es sollte ja mit dem Rahmen weiter gehen...:



das Halteblech habe ich komplett entfernt und sandgestrahlt, dabei ist mir aufgefallen das meine Sichtscheibe nicht ganz dicht ist, es verirrte sich immer mal ein Körnchen nach draußen und trifft bevorzugt die Augen... das fetzt nicht! also habe ich in diesem Zuge, gleich noch die Scheibenbefestigung umgebaut:

neues Sichtfenster für die Sandstrahlbox
weiter gehts mit dem Rahmen, der war leider angeschlagener als man so auf den ersten Blick vermuten sollte. die Rahmenteile sind nämlich nur ineinander gesteckt und hartgelötet... damit ergibt sich unweigerlich, bei zu wenig Lot, (wohl DDR typisch) ein kleiner Spalt, wo dann Regenwasser oder Kondensat herraus laufen kann. solche Stellen lassen sich leider nur schlecht behandeln. ich habe die Stellen so nah wie nur möglich abgeschliffen und gereinigt und werde beim Grundieren darauf achten, dass dort alles dicht ist!

dann musste ja noch der abgebrochene Halter für den Fahrradständer entrostet und wieder angeschweißt werden. Rost war dort eine ganze Menge dran, eigentlich gut das die Punktschweißungen aufgegeben haben, denn sonst hätte man seine Not an dieser Stelle den Rahmen und den Halter ordentlich sauber zu bekommen.
so konnte ich den Halter sandstrahlen und den Rahmen abschleifen...




danach wurde er wieder angeschweißt, leider ist mir die eine Naht nicht perfekt gelungen, so das
ich sie noch etwas mit Zinn von der Stange egalisiert habe.



als erstes muss die Fläche schön gereinigt und dann mit Verzinnungspaste vorbereitet werden

1. Verzinnungspaste aufbringen

dann etwas Zinn von der Stange auf die Fläche geben, dabei kann die Temperatur ruhig etwas höher sein, dann schmilzt das Zinn schneller an, nun kann man mit einem Hartholzspatel und bei reduzierter Temperatur das Zinn schön in Form bringen

2. Zinn aufbringen

3. Zinn in Form bringen

4. schleifen
gerade solche dünwandigen Rahmenteile sind super um mit dem Zinn zu üben. es hat gut geklappt und 15min später war diese Naht auch abgeschliffen und das wird die nächsten tausend Jahre halten... bei Spachtel wäre ich mir da an dieser Stelle nicht so sicher, wenn der Lack durch einen Steinschlag nicht mehr dicht ist, saugt sich der Spachtel voll mit Wasser und der Schaden, durch Korrosion, ist schnell sehr groß!

so als nächstes wird die Lackierkabine vorbereitet... dann gehts los!

Mittwoch, 9. Juli 2014

DJ Tommy's Radel Teil 2

der Kettenschutz sieht auch nicht mehr gut aus, besonders innen hat er schon richtig Rost angesetzt. ob das nun kleine Löcher in der Chromschicht sind, oder nur Flugrost kann ich nicht sagen, auf alle Fälle geht es beim Sandstrahlen sehr zügig weg. in diesem Fall sieht es schlimmer aus, als es ist - eine Seltenheit bei Rost. http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(16).gif

Kettenschutz von außen

und der Kettenschutz von innen

als nächstes ging es an die Teile aus Aluminum, hier habe ich mit der Demontage des hinteren Schutzbleches begonnen - dabei ist mir aufgefallen, das die Halterung für den Fahrradständer abgebrochen ist... hier ist also auch noch Schweißarbeit angesagt...


zum Abschluß wollte ich noch das Rücklicht abbauen, aber die Mutter wollte ihren, seit Jahren, angestammten Platz nicht verlassen...


auf einmal drehte sich der Bolzen mit, dieser steckt in einer Messingfahne, die gleichzeitig den Massekontakt für die Glühlampe ergibt. dieser Messingstreifen besitzt ein Vierkantloch, dass an der dünnsten Stelle aufgerissen ist. nun muss ich das Messing wieder hartlöten und eine neue Schlossschraube einsetzen.


als nächstes zeige ich euch noch den abgeschliffenen und reparierten Rahmen.