Montag, 25. November 2013

neue Toplevel Domain

nur zur kurzen Info:
wegen dem schönen Erfolg des Blogs und weil man einfach viel zu schnell vergisst was man "früher" mal so "gebastelt" hat werde ich hier noch ne Weile weiter machen und habe dem Blog jetzt ab sofort eine richtige Toplevel Domain spendiert.

die Adresse lautet: www.der-autowagen.de

es müssen* aber keine gesetzten Links oder Lesezeichen geändert werden - man wird einfach umgeleitet http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(41).gif

*wer möchte kann es natürlich auch anpassen

Freitag, 22. November 2013

Einfahrt gepflastert...

... das sind zwar nur zwei Worte aber es hat Monate gedauert, eigentlich fast ein halbes Jahr. notwendig wurde es mit dem Hochwasser, denn seit dem war ja die Einfahrt und die Werkstatt nur noch eingeschränkt nutzbar. ich habe mich zwar mit anderen Arbeiten über Wasser gehalten, aber so richtig optimal war das alles nicht. das Coupe hat mittlerweile leichten Wartungsstau,
  • es sollte längst lackiert sein
  • die Bremsen hätte ich für die Sommerräder gerne umgebaut
  • eine Radlager hinten rechts macht Geräusche...
dafür ist ein anderes Auto wieder fahrbereit geworden.  http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(26).gif

nun aber zur Einfahrt, an dem Tag nach dem Hochwasser habe ich sofort angefangen sauber zu machen. wenn das Schlamm/Schottergemisch noch feucht ist lässt er sich noch gut mit dem Spaten aufnehmen, aber nach ein paar sonnigen Tagen ging da nichts mehr. es regnete zwar immer mal wieder drauf, aber der Schlamm weicht dann einfach nicht mehr so auf.

am 24.06.2013:

es musste der komplette Schotter entfernt werden, am Besten ging dabei der kleine Presslufthammer. mit dieser Methode wurde jeglicher Schotter "weich" geklopft und dann gesiebt und gewaschen.

ab 24.09.2013
der allerletzte Rest

Schotter mit Schlamm durchsetzt
diese Arbeit hat lange gedauert, die Einfahrt ist 90m² groß, pro Quadratmeter hat man je nach Verdichtungsgrad ungefähr 45min gebraucht. http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(11).gif hier war einfach Durchhaltevermögen gefragt, aber das ist ja eine gute Übung für andere Projekte.






nach dem der Schotter also komplett abgetragen wurde, konnte ausgeschachtet werden, 300mm tief
um dann dort auch gleich wieder den gereinigten Schotter ein zu bringen, das ist auch der Grund warum von zwei Seiten gearbeitet wurde. dann fehlten noch weitere 15tonnen Mineralgemisch

ab 10.10.2013
4tonnen Mineralgemisch
nach dem verteilen und verdichten wurde noch einmal mit 0-16mm ausgeglichen und abschließend verdichtet

ab 18.10.2013







dann wurde ein 10-15mm starkes Bett aus feinem Kies oder Sand eingebracht und abgezogen. dieses Bett darf dann nicht mehr betreten werden. dann können schon die Steine folgen, der hintere Teil wurde an einem Tag zu viert gelegt.

am 31.10.2013




am zweiten "Pflastertag" wurde der Rest verlegt und die Kanten geschnitten. das war meine Aufgabe. der Samstag als Arbeitstag wurde komplett ausgenutzt, gearbeitet wurde von 8 bis 21:30

am 09.11.2013





geschnitten wurden die vielen Steine mit einem Schneidetisch den ich ab vier Uhr mit einer Beleuchtung ausgestattet habe. auch ein zusätzlicher Anschlag hat mir die Arbeit erleichtert, so konnte ich an zwei "Fronten" zu gleich arbeiten.




zur Vorsicht will ich den Umgang mit der Zementschlempe anbringen. das ständige Arbeiten in dem kalten Wasser hat meine Nerven betäubt so das ich in den Händen kein Schmerzempfinden hatte. so habe ich nicht bemerkt wie der Ärmel in Verbindung mit feinem Abrieb die Haut regelrecht weggeschliffen hat.


erst als ich in der warmen Werkstatt war kam langsam das Schmerzempfinden zurück. jetzt kann ich auch nach empfinden wie man sich einen Zeh ab frieren kann, ohne das zu bemerken. die Funktion und Beweglichkeiten waren nämlich in keinster Weise eingeschränkt. trotzdem habe ich meine Hände erstmal eine Stunde in Wollhandschuhen aufgetaut http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(16).gif was für ein Gefühl http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(29).gif



also sollte jemand auch mal einen ganzen Tag Betonsteine schneiden, dann unbedingt Neoprenhandschuhe anziehen und wenn es unbedingt im November sein muss, dann das Wasser beheizen http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(8).gif

so zum Abschluss dieser kurzen Zusammenfassung die Bilanz, gekostet hat die ganze Aktion gerade einmal 2000€. anstatt vielleicht 12'000€, wenn es eine Firma durchgeführt hätte. von den unzähligen Stunden der schwer zu beziffernden Freizeit, die sonst in andere Aufgaben geflossen wäre, mal abgesehen...
ach so und ein paar Ergebnisbilder fehlen ja auch noch:



Dienstag, 19. November 2013

Hartmetall Kreissägeblatt schärfen

möchte man selber ein Hartmetall bestücktes Kreissägeblatt wieder schärfen so stößt man doch auf so einige Probleme... im Internet findet man dazu nur wenig...

um Hartmetall zu schleifen braucht man eine Diamantscheibe, so etwas gibt es auch für die Bohrmaschine oder den Winkelschleifer. auf den Fotos habe ich nur den Zahnrücken geschliffen, die Zahnbrust blieb unangetastet. dadurch wurde das Kreissägeblatt im Durchmesser etwas kleiner, aber das ist ohne Bedeutung, da es nur für Feuerholz verwendet wird. den Wechselzahnwinkel habe ich auf 5° verringert, vielleicht hält so die Schneidenecke länger...






die Striche dienen der Kennzeichnung, so kommt man mit den Zähnen nicht durcheinander. auch die ersten Versuche haben eine super Schnittleistung gezeigt.

Freitag, 15. November 2013

HU geschaft und endlich wieder einen X3 fahren

Nach dem der Motor nur noch am Öl spucken war, musste als erstes einmal das Leck gefunden werden. Also wurde alles vom Öl befreit und ein Liter neues Öl eingefüllt.
Aber Leck gab es keines, sowohl Ölwanne wie auch Kopfdichtung waren ok. Aber irgendwo muss ja ein Liter Öl ausgetreten sein. Beim Blick unter die Zahnriemenabdeckung war dann auch alles klar - die Halbkreisdichtung fehlte:




dieses Problem habe ich zusammen mit dem Auspuff behoben, denn dafür mussten wieder Serienteile her halten:


hier gabs auch wieder Probleme, das Flammrohr passt nicht an den Krümmer - ist mir wohl der falsche geliefert worden...


es half nichts, improvisieren und hoffen das es so abgenommen wird:



dann waren meine 2h Bühnenzeit auch schon wieder vorbei und ich musste auf dem Hof weiter machen:




es kam der Ventildeckel runter und eine neue Halbkreisdichtung drauf, dann auf zur Dekra. dort angekommen stellte sich raus, das nur eine Vertretung da war. das ist jetzt mein neuer Freund, alles wurde unkompliziert abgearbeitet und 10min später hatte ich eine neue HU - herrlich

am nächsten Morgen ging es dann zur Zulassungsstelle und nach 70€ hatte ich neue Kennzeichen mit den lang ersehnten Plaketten:


aber das ist ja nur der Anfang vom Ende http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(7).gif