Mittwoch, 30. Oktober 2013

auf zur Fahrgeräuschmessung

bevor es auf die erste längere Fahrt ging, wurde glücklicherweiße noch mal nach dem Getriebeöl geguggt. denn da war irgendwie nicht gerade viel drin.


kurz nach 9 Uhr machte ich mich dann mit meinem Notfallwerkzeugkoffer auf den Weg. nach wenigen Kilometern stellte sich auch das erste Problem ein - keine Heizung... der Motor war schön warm, nur im Innenraum war es sau kalt. bei 5°C Außentemperatur und dem Fehlen jeglicher Dämmung kein Wunder.


bei der Anmeldung meinte ich, das ich einen Termin für eine Fahrgeräuschmessung habe. dann erschien auch gleich der Ingenieur und meinte das wäre nur raus geworfenes Geld. der Auspuff ist eh zu laut. und die Frage warum mir ein anderer Dekra Prüfer so etwas eintragen konnte, wurde erstmal mit "das darf er ja garnicht!" beantwortet. ich wollte aber auf den Flugplatz, wenigstens um Messwerte als Referenz zu haben...


82db, gemessen wurden maximal 83db, klingt herrlich - ist aber viel zu laut. um nicht völlig die Zeit vergeudet zu haben, habe ich gleich die Spurplatten von SCC eintragen lassen und überflüssige Abnahmen, Eintragungen wieder entfernen lassen. sowas habt ihr bestimmt noch nicht gesehen... da wird sich die Zulassungsstelle aber freuen



selbst das Eintragen der Spurplatten war ein Aufwand. bis hin zum Ablasten weil auf der linken Seite die innere Radhausschale etwas weiter raus steht und bei voller Achslast fast am Reifen anliegt.


diese ganze Aktion hat drei Stunden gedauert, in dieser Zeit habe ich die Heizung repariert und mich um die Gesetzeslage und der Grenzwerte beim Fahrgeräusch belesen. dazu später mehr.
also neuer Plan, für den kommenden Winter gibt es einen Serienauspuff.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Gastarbeiter und dann auf zur Dekra

nun habe ich mich als Gastarbeiter zum Bremsentest aufgemacht. nach dem ich mit dem Auto auf der Straße war, stellte sich eine lautes kratzendes Geräusch ein. als er dann auf der Bühne stand konnte man das Problem gut erkennen - die 7,5J Felgen schleifen am Längslenker, zumindest auf der rechten Seite.


also bin ich wieder schnell in meine Werkstatt gelaufen und habe, in aller Eile, die Radnaben mit den langen Stehbolzen ausgebaut:




zum Einbau, am Fahrzeug fehlte, aber die Zeit, also habe ich sie noch gereinigt und die Gewinde nach geschnitten. am nächsten Tag wurden die Radnaben montiert und dann die 10mm Distanzscheiben angebracht. jetzt passte alles. also bin ich zu Deka aufgebrochen...



nun ja die Mängelliste ist erstaunlich lang, einige Dinge hätte ich selber noch mal überprüfen sollen. bei anderen Punkten muss man sich nur an den Kopf greifen...



also noch mal zurück in die Werkstatt... eine neue Pumpe befördert nun auch wieder Waschwasser auf die Frontscheibe. die Leuchtweitenregulierung lies sich nach Kontaktspray auch wieder zur Funktion überreden. die Handbremse war auch schnell nach gestellt. dann fehlten dem Herrn Ingenieur ja die Kennzeichnungen der GFK Anbauteilen. die Aufkleber am Bodykit sind alle weg und am Spoiler war auch nichts mehr zu finden. aber eingetragen ist ja alles, also habe ich passende Etiketten aus Kunststoff hergestellt:



dann wurde eine passende Aussparung in den Spoiler gefräst und das oberste Schild dort ein geklebt:



noch etwas Klarlack drauf, damit man es auch nach 2 Jahren noch gut lesen kann und es nicht wieder neue Überraschungen bei der HU gibt. die restlichen Schilder wurden auf das angeschliffene GFK geklebt und mit Klarlack versiegelt.
so habe ich mich dann zur nächst größeren, 50km entfernten, Dekra Stelle aufgemacht. dazu aber später mehr.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Wartung und das erste Mal stecken geblieben

nun ja, was soll man dazu noch sagen:


hierzu aber später mehr.

vor gab es ja noch viel zu tun, der Spritzschutz und die Radhausschalen mussten montiert werden, letztere sind schon schön verbreitert und für ein Gewindefahrwerk angepasst:






dann fehlte ja noch die Hinterachse, dort mussten die 25mm starken Distanzscheiben entfernt werden und ich konnte den Zustand der Trommelbremsen überprüfen. kein Rost in der Trommel und die Belagstärke ist nocht gut.






ab jetzt beginnt dann wieder etwas Pech die Oberhand, als erstes ist der Bremszylinder rechts undicht, es war zwar kein Druck auf der Manschette, aber es war totzdem viel Bremsflüssigkeit da wo sie nicht hin gehört.


also wieder ein Punkt mehr auf der todoliste:


nach dem nun alles seine (vermeintliche) Richtigkeit hat, wollte ich das Auto nun endlich ma wieder frei lassen, dabei ist es gleich mal im unverdichtenden Schotter stecken geblieben. die Front liegt schon schön auf und das recht Rad ist gut entlastet.

also musste der Flaschenzug, diesmal liegend, den Autowagen retten:


noch mal Glück gehabt http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(12).gif

Freitag, 4. Oktober 2013

Türtafeln lackiert und Endmontage

die Türtafeln mussten abschließend noch weiß lackiert werden, dazu habe ich sie mit weißem EP grundiert, da hat nur mittelmäßig funktioniert, war halt meine erste Lackierung auf Holz. http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(11).gif



die Poren wurden nur schlecht geschlossen.
also wurde die Grundierung mit P400 und dem Excenterschleifer wieder glatt geschliffen, P220 funktionierte nicht richtig, da die EP Grundierung ja kein Schleiffüller ist und es so immer zu Schleifstaubkrümmeln kommt, die aneinander haften, diese setzen sich dann auf das Schleifpapier und dadurch wird kein Material mehr abgeschliffen, bei 400er Körnung sind die Partikel so klein das sie keine großen Krümmel bilden können. bei der zweiten Türtafel war dann mein Cousin dabei und hat sie hingebungsvoll verschliffen. dann sind wir aber dazu übergegangen, nass zu schleifen, durch das Wasser kann sich der Schleifstaub nicht mehr verbinden und ein Abtrag mit 220er Papier war ohne Probleme möglich, somit kann man auch EP 100-20 von MIPA super verschleifen:



jetzt folgte der zweite Versuch mit 30% Verdünnung...





ich bin zufrieden, hier und da ein Staubeinschlus aber die Maserung und der starke Faserverlauf ist nahezu verschwunden. mein erster Erfolg im lackieren von Holz und gerade Meranti gilt als schwieriger, weil sich die Poren beim lackieren "ölig" "anfühlen" - sagte mir ein gelernter Tischler. http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(37).gif

nach 24h wagte ich mich an die Endmontage - erst die rechte Seite, dann auch links:







Sitzprobe, die Schlaufe funktioniert super...

an Overspray und Schleifstaub fehlt es nun langsam aber sicher nicht mehr in meinem Schuppen, unten noch Schlammreste vom letzten Hochwasser, weiter oben schwarzer dann weißer Sprühnebel - wenn der Wagen fertig ist heißt es Großreeenemachen - wie wir so schön sagen... http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(41).gif