Mittwoch, 27. Februar 2013

Rasenmähertraktor ist kaputt

bei den enormen Schneemassen von 200mm fing der arme Traktor mit dem Qualmen und Stinken an http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(30).gif



die 13 Jahre alten Keilriemen waren verschlissen und rissig.

Riss im hinteren Antriebskeilriemen
als erste muss die Batterie, die hintere Verkleidung und natürlich der Sitz abgebaut werden. dann kann man die Riemenscheibe des Getriebes abbauen.
Getriebe und Differenzial
nun die Feder vom Riemenspanner aushängen und die Varioscheiben lösen, vorher muss natürlich das Mähwerk abgebaut werden. nutzt man den Rasentraktor nur zum Schneeräumen, ist es m.M. nach eh hinderlicher. es verbleibt immer reichlich Schnee in dem hinteren Kanal, der dann für eine große Pfütze sorgt... bei Wartungsarbeiten ist es auch immer im Weg.
Varioscheiben
das Mähwerk
die neuen Riemen sind deutlich griffiger und auch breiter, dadurch erhöht sich der Umfang in den Varioscheiben und der Riemenspanner bewegt sich nicht so weit innen, damit hat er mehr Spannwirkung.
die neuen Riemen


 hier sieht man noch gut, warum die Amis rießige Blechschrauben verwenden. Schrauben mit Maschinengewinde würde man hier nie angefädelt bekommen http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(15).gif die Amis halt http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(48).gif
amerikanische Toleranzen und Fertigungsqualitäten
 zum Abschluß gab es noch eine Reinigung des Anlasserritzels, damit es auch immer sauber einrückt

Anlasser und Ritzel mit Schnecke
dann viel mir auf das ein Scheinwerfer nicht leuchtet
Oxidation im Lampensockel

geschmolzene Kontaktflächen an den 21W Glübirnen
als sie dann wieder leuchtete war sie aber bedeutend dunkler als die andere... http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/verschieden%20(65).gif
irgend jemand hat dort eine 12V Birne eingebaut. die Beleuchtung scheint aber 6V zu sein....

aber Schneeschieben tut er nun wieder wie verrückt, ab und zu dreht mal ein Hinterrad stark durch. evt. müssen wir das Differnzial im Sommer mal ausbauen und sperren.
nach der Testfahrt

Mittwoch, 20. Februar 2013

Arbeitslampe worklight LED 30

seit vielen Jahren benutze ich eine Arbeitslampe mit LED's, sie hat einen eingebauten Akku und kann per 12V im Auto oder mit Netzteil geladen werden. vor einem halben Jahr habe ich den Akku getauscht, da der originale keine Kapazität mehr hatte. das gute Stück hat schon echt viel mit gemacht.



 sie hat schon mal gebrannt als eine Schweißperle auf die Glasscheibe gefallen ist.


 sie lag mal zu nahe an einem Feuer, so das die untere Gehäusehälfte schrumpeliger als eine 100jährige Oma geworden ist.


die Krönung gabs dann beim Betonmischen im dunkeln:

Arbeitslampe im Betonmischer
als ich die nächste Ladung abholen wollte, war die Lampe weg...hab sie dann irgendwann in der Schubkarre gefunden - sie hat noch geleuchtet, aber war total zugesaut und durch das Brandloch in der Scheibe war auch innen alles voller Beton. hab sie in der Eile schnell ausgespült, so weit es ging, zerlegen konnte ich sie in der Zeit leider nicht mehr.

Arbeitslampe voller Beton
da sie aber immer noch super funktioniert, nur halt etwas dunkler ist, hab ich mich entschieden sie wieder sauber zu machen:




Zement hat die Chrombeschichtung zersetzt


wieder sauber...
auf weiter 5 Jahre http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(28).gif

Dienstag, 12. Februar 2013

das Mysterium, um den weißen V6, geht weiter

heute gibts ne ganze Menge Bilder, aber kurz zur Vorgeschichte des Wagens. das GK war unglaublich günstig, aber hatte nen Motorschaden (Kurbelwelle) dessen Ursache der Besitzer nicht näher erklären konnte. dann gab es noch weitere undurchsichtige Erscheinung... unter den Frontscheinwerfer befand sich roter Sprühnebel, irgendwann wurde der Wagen weiß lackiert und extrem verspachtel. das haben wir jetzt mal genauer untersucht.

Hyundai GK V6

Seitenwand rechts

Kantenverlauf rechts
hier sieht man schon recht gut, das irgendwie die rechte Seite einen Treffer abbekommen hat. die neu modellierte Kante ist nicht gut gelungen. auf der linken Seite sieht es ähnlich aus. dort ist der Radlauf stark nachgespachtelt und fängt zu allem Übel auch noch mit dem rosten an:

Radlauf links
dann haben wir uns den Tankdeckel vorgenommen:

Tankdeckel GK
der schließt nicht bündig ab, in Amerika ist das vielleicht so Standart http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(4).gif , aber uns stört's:

Tankdeckel stark verbogen

bei der Demontage konnten wir das Problem schnell finden:
Dichtung vom Tankdeckel
diese Dichtung gehört eigentlich an den Tankdeckel geschraubt, drei (oben und unten links + rechts) der Innensechskantschrauben befestigen ihn am Außenring. hier mussten die Muttern den Gummi wegdrücken und damit hat sich der Ring verbogen. hier folgte dann auch die nächste Überraschung, die Kreuzschraube oben rechts hat kein Kreuz mehr. alle Versuche sie in einem Stück herraus zu schrauben schlugen leider fehl. selbst ein passend geschliffener Kraftbit konnte nichts mehr bewirken.


also wurde der Kopf ab gebohrt und die restliche Schraube rausgebohrt.




nach einer Stunde war der Übeltäter dann endlich raus und es gab den nächsten Schock:

Spachtel kommt hoch - Lack eingerissen
der Spachtel rund um den Tankdeckel kommt hoch, mal schauen wie lange das noch hält, es scheint mir als ob es hier noch ne Menge zu tun gibt.

nach dem der Tankdeckel wieder in Ordnung war, hatten wir keine Lust mehr auf außen und haben innen weiter gemacht, das Radio braucht eine neue Antenne, die originale Stabantenne wurde zu gespachtelt, leider ist auch hier der Spachtel merklich eingefallen so das man unter ungünstigem Licht das originale Antennenloch gut erkennen kann. die Überreste der alten Antenne waren aber noch montiert, allerdings war die effektive Antennenlänge nur wenige Millimeter lang und hat so natürlich kaum etwas empfangen können:

eingefallener Spachtel am Antennenloch

orginal Stabantenne

auch unter der linken Kofferraumverkleidung gab es zwei Entdeckungen zu machen, zum einen fehlt das Schaltplus für eine Motorantenne im Kabelbaum und dann hat das Stehblech zwischen Außenwand und Radkasten zwei üble Verformungen. auf dem nächsten Bild sind sie ober- und unterhalb des weißen Kabels zu sehen:

Seitenwand und Radkasten
dem entsprechend sieht es auch innen aus, der innere Radlauf ist stark verbeult. hier hat man wohl auf fachmännische Art und Weise einen Blechschaden behoben...

links Seitenwand, rechts innerer Radlauf
zu guter letzt sollte noch die Heckscheibenheizung als Antenne missbraucht werden, aber gleich vorweg es funktionierte bescheiden. im Endeffekt sogar schlechter als wenn man das kurze Kabelstück des Antennenverstärkers unangetastet lässt. das nächste Problem ist, einen Platz in der Nähe der Heckscheibenheizungsanschlüsse zu finden. Der Rahmen der Heckklappe bietet keinen Raum und die Verkleidung liegt auch eng an. So haben wir halt kurzerhand den Antennenverstärker unter das kleine Dreiecksfenster geklebt:





zum Schluss mussten wir noch das Schaltplus vom Radio anlöten... und wie konnte es anders sein, gabs auch hier Pfusch zu sehen... der Eingang für den Handbremsschalter war nur mit einer Gehäuseschraube auf Masse gelegt. dagegen hatte die vielen anderen Eingänge unfreiwillig einen besseren Kontakt zur Gehäusemasse. http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/gelb%20(33).gif nach dem alles ab isoliert und etwas platzsparender zusammengebunden war, ging das Radio auch wieder besser rein. das Schaltplus war auch noch einwandfrei in Ordnung. somit ist jetzt alles wieder Bestens

die Masse sollte eigentlich vom Handbremsschalter kommen

das Kabelkneul war stärker als das Radio selbst


Schaltplus für Motorantenne fehlt im Kabelbaum

das zusätzliche neu eingezogene Kabel

Schaltplus ist in Ordnung

fertig
das war eine Aktion, schaffen wollten wir drei mal mehr und die Mädels fragten wieder ob wir nur Bier getrunken haben http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(10).gif also alles wie immer...