Dienstag, 23. Juli 2013

Werkstatttore vor dem Verfall gerettet

die Tore der Werkstatt sind fast 30 Jahre alt. 1985 hat sie mein Opa gebaut. in dieser langen Zeit wurden sie nur zwei Mal nach gestrichen. original hat sie mein Opa mit Bootslack, innen wie außen, behandelt. dann kam noch eine undichte Dachrinne und ein Fallrohr, was in meiner Kindheit schon immer auseinander gefallen ist, dazu. die schönen Tore hatten es nicht immer einfach, manchmal standen sie offen, auch wenn es in Strömen geregnet hat, darum hatten wir (mein Opa und ich), uns für dieses Jahr vorgenommen die vier Flügel, die zwei Blendrahmen und die Bänder und Scharniere zu restaurieren.

als erstes mussten die Flügel mühevoll abgeschliffen werden, dazu haben wir 80er Papier und einen 150er Tellerschleifer verwendet, damit ging schon ordentlich was runter. im Nachhinein ärgere ich mich, das ich nicht noch mal mit dem Exzenter und 250er Papier drüber gegangen bin. es sind doch ab und an ganz unschöne Schleifriefen zurück geblieben... für die Vertiefungen und Ecken und Kanten konnte das Bosch Multifunktionswerkzeug seine Stärken ausspielen. mein Opa füllte in dieser Zeit vorhandene Löcher und Spalten mit passend geschnitzten Dübeln und Leisten aus:

ein Flügel des Werkstatttores und Bosch GOP 250 CE mit Schleifaufsatz

abgeschliffene Altlackierung

über Nacht mussten die Tore immer wieder angebaut werden


die Bänder habe ich in der Zeit sandgestrahlt und dann mit EP 100 in schwarz von MIPA lackiert.

Sandgestrahlte Torbänder die mein Vater selbst gebaut hatte

Mipa EP 100 Epoxidgrundierung in schwarz

auch EP 100 Mipa Grundierung für Kloben

die Rückseite der frisch lackierten Kloben
 
und Dickschichtlasur für die Tore

2 Gänge Holzschutzgrundierung und 2 Gänge Dickschichtlasur später
 jetzt fehlen noch Sturmfangbänder und Schloßschrauben in VA, dann können die Tore von der todo 2013 verschwinden http://spezialumbauten-zittau.de/smilies/froehlich%20(29).gif

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