Montag, 24. Juni 2013

Hochwasser in der Nacht vom 20.06.2013 - 21.06.2013

gegen 11 Uhr musste ich wegen einem starken Gewitter die Fenster an kippen
gegen 0:15 Uhr wurde ich dann wieder munter, diesmal weil sich jemand auf der Straße beschwerte, so sinngemäß wiedergegeben: "warum muss denn der auch so schnell fahren, wenn doch schon alles unter Wasser steht"
ich sprang  regelrecht auf, um nach zu sehen, geboten gab es eine riesige Sauerrei, der Höchststand war aber schon vorbei, zu den Fotos gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen:

Hochwasser mit Schlamm auf der Straße










und hier noch die jeweiligen Pegelstände, solche Fotos sind die wichtigsten Aufnahmen, damit kann man für die Zukunft geeignete Hochwassermaßnahmen planen:


 



am nächsten Tag habe ich gleich frei gemacht und zeitig los gelegt, als erstes musste ein Plan her. meiner Meinung nach ist die versaute Einfahrt das größte Problem, daher kam sie als erstes an die Reihe:

mit dem Betonmischer startete ich einen Waschversuch des Schotters:



bis zum Mittag konnte das Verfahren noch optimiert werden. es gab mehr Wasser mit weniger Druck und der Winkel der Trommel wurde mit untergelegten Ziegelsteinen noch vergrößert. so passte zum Ende eine komplette Schubkarre in die Trommel:



so konnte bis zum Mittag wenigstens ein Anfang gemacht werden:

in der höchsten Sonne wollte ich mir aber erstmal ansehen wo der Schlamm überhaupt her kommt, wie man auf den folgenden Bildern gut erkennen kann, die Flut kam nur von der Entwässerung des Feldes, keine 600m Luftlinie entfernt:






sogar die Schwarzdecke hat es abgehoben, einmal unterspült hat sie keine Haftung mehr:




bis zum Feierabend konnte noch eine ganze Menge Schotter ausgewaschen werden:
am Samstag habe ich mich dann gegen den Lärm entschieden und den verschlammten Boden neben der Werkstatt gereinigt, jetzt gibt es wenigstens wieder ein paar m² wo man ohne Gefahr laufen und etwas ablegen kann.

zum Feierabend kam dann noch ein Freund überraschend zu Besuch und er machte mich darauf aufmerksam, dass ja der Pegel vor der Werkstatt viel höher war. über 10cm stand es hier, vom Werkstattboden aus gemessen. vermutlich hat die Montagegrube schlimmeres verhindert. ehe sie voll gelaufen war, ist vermutlich der Pegel wieder weit genug gefallen. somit ist in der Werkstatt das Wasser nicht über 1cm angestiegen.

Kommentare:

  1. gute idee mit dem steinmischer! sieht ziemlich knapp aus bei dem grünen accent, schöner mist!

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  2. Wird langsam Zeit, auf Jeeps umzusteigen. Also richtige, Niva oder so :)

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    1. bisher musste das quad auch reichen:
      https://lh4.googleusercontent.com/-PlI4WJDpInM/UcxDXF_DOMI/AAAAAAAAJ_o/4_vYI4RIp38/s640/20100807_Hochwasser_13.JPG

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  3. Fuck, die Henne. Schlimmer geht´s nimmer.

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    1. naja, komplett unterwasser, wäre wohl dann die traufe ;)

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