Dienstag, 4. Juni 2013

die Geschichte von meinem ersten Auto - Teil 3

nach dem ich nun so kläglich gescheitert bin, habe ich den Entschluss gefasst, eine Werkstatt zu bauen. dies bot sich an, da ein Anbau gerade abgerissen wurde und die alte Garage daher keine ordentliche Außenwand mehr besaß. der Anbau, ist im übrigen, noch auf den ersten Accent Fotos, im Hintergrund, zu erkennen. dort sieht man auch den enormen Wasserschaden des Mauerwerks.

bevor es mit dem Projekt los gehen sollte, wurde der Computer zu Rate gezogen und mit der Hilfe einer schönen Animation, konnte der Phantasie ordentlich auf die Sprünge geholfen werden.
als Tipp, die Kamera bewegt sich immer einen Schritt nach rechts.


damit konnte es los gehen, der Schuppen links ist schon auf Nachbars Grundstück:

die 20Jahre alte Doppelgarage
als erstes wurde das alte Wellblechdach neu gestrichen und dann die Wand abgetragen:

Abrissarbeiten
es folgte ein Streifenfundament und eine neue Grundplatte, natürlich alles selber gemischt:

Betonmischer
die ersten Steine sind gesetzt

die Mauerarbeiten haben viel Zeit in Anspruch genommen, aber mit viel Licht konnte auch in den Abendstunden noch etwas erreicht werden:


Ziegelmauerwerk mit Läufern und Bindern auf Verbund gemauert
das "neue" Tor, der Stahlträger und auch das große Fenster stammen allesamt aus Abrissprojekten und finden hier ihre zweite Verwendung:

das zweiflügliche quadratische Fenster für die Büroecke

der starke I Träger stützt das Dach ab

im Rohbau wurde dann sogar ein V6 ausgetauscht, sozusagen die ersten Taten an einem Auto:


als nächstes wurde das Dach fertig gestellt. von innen wurde es mit gebrauchten Styroporplatten gedämmt und der neue Estrich bekam eine Fußbodenheizung sowie 20mm XPS Dämmung
das neue Dach aus Bitumenwellplatten
meine "Kleine" beim Reinigen der Abrissstyroporplatten

neuer Estrich mit Fußbodenheizung
die Elektrik wurde üppig dimensioniert, drei Phasen mit 10qmm kommen in der Werkstatt an, die alte Doppelgarage hatte bis dahin überhaupt keinen Strom:
die neue Elektrik

Montagegrube mit neuer Beleuchtung

Gipskartongdecke mit insgesamt 6 Leuchten mit je 2x56Watt

das Hochregal


so lässt es sich besser arbeiten, es ist Sommer wie Winter hell, trocken und warm. ich brauch meine Autoschrauberrei nun nicht mehr am Wetter fest machen... was aber hier so einfach aussieht, sollte man auf keinen Fall unterschätzen. es hat fast 2 Jahre gedauert, die alte Garage zu sanieren und die Erweiterung zu bauen. aber es hat Spaß gemacht und man kann viel bei so etwas erlernen.
also wird es langsam Zeit für ein neues Projekt...

Kommentare:

  1. Cool! Genau das hab ich auch vor.
    Hast du eine Hebebühne?

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    1. nein, dafür reicht die Deckenhöhe in dieser Werkstatt bei weitem nicht aus. aber in der nächsten, hoffentlich größeren, Werkstatt wird es eine geben ;)

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